Emotionale Kompetenz – oft auch als emotional literacy bezeichnet – ist die Fähigkeit, Emotionen bei sich und anderen zu erkennen, zu benennen und angemessen darauf zu reagieren.
In selbstorganisierten Kontexten ist sie besonders relevant, weil Hierarchien flacher sind und Entscheidungen häufig im Dialog getroffen werden. Teams, die emotionale Kompetenz kultivieren, können Konflikte konstruktiv nutzen und bleiben auch unter Druck handlungsfähig.
Der Begriff wurde maßgeblich von Claude Steiner geprägt, der in der Transaktionsanalyse die Bedeutung emotionaler Bildung für die persönliche Autonomie betonte. Steiner entwickelte Methoden, um emotionale Kompetenz in Bildung und Organisationen zu fördern.
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