Ersatzgefühle sind ein zentrales Konzept der Transaktionsanalyse, das von Eric Berne und seinen Nachfolger:innen entwickelt wurde. Sie beschreiben Gefühle, die nicht der ursprünglichen emotionalen Reaktion entsprechen, sondern diese ersetzen oder überlagern. Ersatzgefühle entstehen oft in der Kindheit als Bewältigungsstrategie für schwierige oder verbotene Emotionen. Sie werden später unbewusst in ähnlichen Situationen aktiviert und können das Verhalten in Organisationen und Teams prägen.
Ersatzgefühle
Ersatzgefühle sind in der Transaktionsanalyse künstlich erzeugte oder übertriebene Gefühle, die anstelle der ursprünglichen, oft verdrängten Emotionen treten. Sie dienen als Schutzmechanismus und prägen unbewusst das Verhalten in Organisationen und zwischenmenschlichen Beziehungen.