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Naked in, naked out

Ein Prinzip im Verantwortungseigentum, bei dem Gesellschafter:innen beim Eintritt kein Kapital einbringen und beim Austritt kein Vermögen mitnehmen. Es trennt Mitsprache von finanzieller Bereicherung und sichert die langfristige Zweckbindung des Unternehmens.

„Naked in, naked out“ (NINO) ist ein Grundprinzip des Verantwortungseigentums. Es besagt, dass Gesellschafter:innen beim Eintritt in das Unternehmen kein Eigenkapital einbringen müssen und beim Austritt keinen Anspruch auf das Unternehmensvermögen haben. Diese Regel stellt sicher, dass die Mitsprache im Unternehmen nicht an finanzielle Interessen geknüpft ist, sondern ausschließlich dem unternehmerischen Zweck dient.

Die Metapher wirkt auf den ersten Blick radikal, weil sie gängige Erwartungen an Investitionen und Exit-Szenarien infrage stellt. Doch genau darin liegt ihre Stärke: Sie zwingt alle Beteiligten, sich klarzumachen, dass das Unternehmen kein Spekulationsobjekt ist, sondern ein lebendiger Organismus mit eigenem Zweck. Diese Klarheit entlastet von kurzfristigem Renditedruck und schafft Raum für langfristige Entscheidungen, die dem Unternehmen und seiner Mission dienen – nicht den finanziellen Interessen Einzelner.

In der Praxis zeigt sich, dass „Naked in, naked out“ oft als Befreiung wahrgenommen wird. Es befreit Gründer:innen und Mitarbeiter:innen von der Last, ständig den Unternehmenswert steigern zu müssen, um Investor:innen zufriedenzustellen. Stattdessen können sie sich auf das konzentrieren, wofür das Unternehmen eigentlich da ist: seine Produkte, seine Kund:innen und seinen gesellschaftlichen Beitrag.

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Naked in, naked out

Ein Prinzip im Verantwortungseigentum, bei dem Gesellschafter:innen beim Eintritt kein Kapital einbringen und beim Austritt kein Vermögen mitnehmen. Es trennt Mitsprache von finanzieller Bereicherung und sichert die langfristige Zweckbindung des Unternehmens.

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Ich habe in vielen Gesprächen mit Gründer:innen erlebt, wie schwer es ist, Investor:innen zu erklären, warum sie bei Verantwortungseigentum kein Exit-Szenario bekommen. Die Metapher „naked in, naked out“ wirkt auf den ersten Blick radikal, aber genau das ist ihr Vorteil: Sie zwingt alle, sich klarzumachen, worum es wirklich geht – um das Unternehmen als lebendigen Organismus, nicht als Spekulationsobjekt. Ich habe Wege gefunden, das Prinzip so zu vermitteln, dass es nicht als Verzicht, sondern als Befreiung von kurzfristigem Druck wahrgenommen wird.

Steven Strehl · Berater, Informatiker und Organisationsentwickler

„Naked in, naked out“ (NINO) ist ein Grundprinzip des Verantwortungseigentums. Es besagt, dass Gesellschafter:innen beim Eintritt in das Unternehmen kein Eigenkapital einbringen müssen und beim Austritt keinen Anspruch auf das Unternehmensvermögen haben. Diese Regel stellt sicher, dass die Mitsprache im Unternehmen nicht an finanzielle Interessen geknüpft ist, sondern ausschließlich dem unternehmerischen Zweck dient.

Die Metapher wirkt auf den ersten Blick radikal, weil sie gängige Erwartungen an Investitionen und Exit-Szenarien infrage stellt. Doch genau darin liegt ihre Stärke: Sie zwingt alle Beteiligten, sich klarzumachen, dass das Unternehmen kein Spekulationsobjekt ist, sondern ein lebendiger Organismus mit eigenem Zweck. Diese Klarheit entlastet von kurzfristigem Renditedruck und schafft Raum für langfristige Entscheidungen, die dem Unternehmen und seiner Mission dienen – nicht den finanziellen Interessen Einzelner.

In der Praxis zeigt sich, dass „Naked in, naked out“ oft als Befreiung wahrgenommen wird. Es befreit Gründer:innen und Mitarbeiter:innen von der Last, ständig den Unternehmenswert steigern zu müssen, um Investor:innen zufriedenzustellen. Stattdessen können sie sich auf das konzentrieren, wofür das Unternehmen eigentlich da ist: seine Produkte, seine Kund:innen und seinen gesellschaftlichen Beitrag.

Wie wird dieses Thema in eurer Organisation konkret?

30 Minuten Videocall: ich höre zu, wo eure Strukturen sitzen, und sage offen, welcher Schritt der nächste sein könnte.

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