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Verantwortungseigentum

Gesellschaftsform zur Wahrung der intergenerationalen unternehmerischen Unabhängigkeit; Trennung von Stimm- und Gewinnrechten; hohe Eigen- und Innenfinanzierung; das Unternehmen gehört nicht den Gründer:innen, sondern dem Zweck; Stiftungsstrukturen sind zu komplex, möglichkeit der Nachfolge außerhalb der Familie statt (wie bisher) 70% Verkauf an Private Equity oder Schließung; unabänderliche Vermögensbindung, die bisher nur über Stiftung möglich ist Leistungsmodell: wer daran etwas verdienen will, muss mitarbeiten. Es gibt kein „Schmarotzertum“ durch Familien, Investoren, Privatiers Investor:innen sind nicht daran interessiert, über unternehmerischen erfolg zu erzählen, sondern über den wiederverkaufswert, naked in / naked out - ich muss nichts zahlen, um als gesellschafter reinzukommen, nehme aber auch nichts mit raus, wenn ich gehe

Verantwortungseigentum ist eine Gesellschaftsform zur Wahrung der intergenerationalen unternehmerischen Unabhängigkeit. Sie trennt Stimm- und Gewinnrechte und setzt auf hohe Eigen- und Innenfinanzierung. Das Unternehmen gehört nicht den Gründer:innen, sondern dem Zweck. Ein zentrales Prinzip ist dabei „Naked in, naked out“ (NINO): Gesellschafter:innen zahlen nichts beim Eintritt und nehmen nichts beim Austritt mit. Diese Regel sichert die langfristige Vermögensbindung und verhindert, dass das Unternehmen zum Spekulationsobjekt wird.

Leistungsmodell: Wer am Unternehmen verdienen will, muss mitarbeiten. Es gibt kein „Schmarotzertum“ durch Familien, Investor:innen oder Privatiers. Investor:innen sind nicht am unternehmerischen Erfolg interessiert, sondern am Wiederverkaufswert. Verantwortungseigentum löst diesen Konflikt auf, indem es die finanzielle Bereicherung vom Einfluss trennt – und damit die Grundlage für eine nachhaltige, zweckorientierte Unternehmensführung schafft.

Quellen

  1. neuenarrative – Verantwortungseigentum: Till Wagner über Unternehmen als Leistungsgemeinschaft

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Verantwortungseigentum

Gesellschaftsform zur Wahrung der intergenerationalen unternehmerischen Unabhängigkeit; Trennung von Stimm- und Gewinnrechten; hohe Eigen- und Innenfinanzierung; das Unternehmen gehört nicht den Gründer:innen, sondern dem Zweck; Stiftungsstrukturen sind zu komplex, möglichkeit der Nachfolge außerhalb der Familie statt (wie bisher) 70% Verkauf an Private Equity oder Schließung; unabänderliche Vermögensbindung, die bisher nur über Stiftung möglich ist Leistungsmodell: wer daran etwas verdienen will, muss mitarbeiten. Es gibt kein „Schmarotzertum“ durch Familien, Investoren, Privatiers Investor:innen sind nicht daran interessiert, über unternehmerischen erfolg zu erzählen, sondern über den wiederverkaufswert, naked in / naked out - ich muss nichts zahlen, um als gesellschafter reinzukommen, nehme aber auch nichts mit raus, wenn ich gehe

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Verantwortungseigentum ist eine Gesellschaftsform zur Wahrung der intergenerationalen unternehmerischen Unabhängigkeit. Sie trennt Stimm- und Gewinnrechte und setzt auf hohe Eigen- und Innenfinanzierung. Das Unternehmen gehört nicht den Gründer:innen, sondern dem Zweck. Ein zentrales Prinzip ist dabei „Naked in, naked out“ (NINO): Gesellschafter:innen zahlen nichts beim Eintritt und nehmen nichts beim Austritt mit. Diese Regel sichert die langfristige Vermögensbindung und verhindert, dass das Unternehmen zum Spekulationsobjekt wird.

Leistungsmodell: Wer am Unternehmen verdienen will, muss mitarbeiten. Es gibt kein „Schmarotzertum“ durch Familien, Investor:innen oder Privatiers. Investor:innen sind nicht am unternehmerischen Erfolg interessiert, sondern am Wiederverkaufswert. Verantwortungseigentum löst diesen Konflikt auf, indem es die finanzielle Bereicherung vom Einfluss trennt – und damit die Grundlage für eine nachhaltige, zweckorientierte Unternehmensführung schafft.

Wie wird dieses Thema in eurer Organisation konkret?

30 Minuten Videocall: ich höre zu, wo eure Strukturen sitzen, und sage offen, welcher Schritt der nächste sein könnte.

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