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Planning Poker

Planning Poker ist eine agile Schätzmethode, bei der Teammitglieder unabhängig voneinander Komplexität oder Aufwand von Aufgaben mit Karten bewerten, um gemeinsame Entscheidungen zu treffen und Verantwortung transparent zu delegieren.

Planning Poker ist eine kollaborative Schätztechnik, die vor allem in agilen Softwareentwicklungsprozessen wie Scrum eingesetzt wird. Jede:r Teilnehmer:in erhält ein Kartendeck mit vordefinierten Werten (meist Fibonacci-Zahlen oder T-Shirt-Größen), um den Aufwand oder die Komplexität einer Aufgabe einzuschätzen. Die Karten werden gleichzeitig aufgedeckt, um Gruppendenken zu vermeiden und individuelle Perspektiven sichtbar zu machen.

Der Prozess fördert Diskussionen über unterschiedliche Einschätzungen und hilft, Verantwortung für Aufgaben klarer zu verteilen. Durch die Abstufung in konkrete Werte (z. B. sieben Stufen) wird Delegation greifbarer, da Entscheidungen nicht abstrakt, sondern in gemeinsamen Modi getroffen werden. Planning Poker eignet sich besonders für Teams, die Selbstorganisation und transparente Entscheidungsfindung stärken wollen.

In der Praxis wird die Methode oft vereinfacht oder angepasst, etwa durch digitale Tools oder abgewandelte Kartensets. Dennoch bleibt ihr Kernziel erhalten: die Kombination von individueller Einschätzung und kollektiver Abstimmung, um Verantwortung handhabbarer zu machen.

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Planning Poker

Planning Poker ist eine agile Schätzmethode, bei der Teammitglieder unabhängig voneinander Komplexität oder Aufwand von Aufgaben mit Karten bewerten, um gemeinsame Entscheidungen zu treffen und Verantwortung transparent zu delegieren.

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Ich habe Planning Poker zum ersten Mal in einem Scrum-Projekt während meines Erasmus-Studiums kennengelernt – und seitdem immer wieder in Workshops oder Ausbildungen gesehen. Interessant finde ich, dass die Methode selten so eingesetzt wird, wie sie eigentlich gedacht ist. Aber allein die Karten mit ihren klaren Abstufungen machen etwas sichtbar: Verantwortung lässt sich in Stufen denken. Das verringert die Komplexität und gibt Teams eine Sprache, um Delegation konkret zu verhandeln, ohne dass es sich überfordernd für die einen und beliebig für die anderen anfühlt. Ich habe erlebt, dass selbst skeptische Kund:innen nach einer Runde Planning Poker offener für gemeinsame Entscheidungen waren – auch wenn sie am Ende doch lieber klassische Schätzungen nutzen wollten.

Steven Strehl · Berater, Informatiker und Organisationsentwickler

Planning Poker ist eine kollaborative Schätztechnik, die vor allem in agilen Softwareentwicklungsprozessen wie Scrum eingesetzt wird. Jede:r Teilnehmer:in erhält ein Kartendeck mit vordefinierten Werten (meist Fibonacci-Zahlen oder T-Shirt-Größen), um den Aufwand oder die Komplexität einer Aufgabe einzuschätzen. Die Karten werden gleichzeitig aufgedeckt, um Gruppendenken zu vermeiden und individuelle Perspektiven sichtbar zu machen.

Der Prozess fördert Diskussionen über unterschiedliche Einschätzungen und hilft, Verantwortung für Aufgaben klarer zu verteilen. Durch die Abstufung in konkrete Werte (z. B. sieben Stufen) wird Delegation greifbarer, da Entscheidungen nicht abstrakt, sondern in gemeinsamen Modi getroffen werden. Planning Poker eignet sich besonders für Teams, die Selbstorganisation und transparente Entscheidungsfindung stärken wollen.

In der Praxis wird die Methode oft vereinfacht oder angepasst, etwa durch digitale Tools oder abgewandelte Kartensets. Dennoch bleibt ihr Kernziel erhalten: die Kombination von individueller Einschätzung und kollektiver Abstimmung, um Verantwortung handhabbarer zu machen.

Wie wird dieses Thema in eurer Organisation konkret?

30 Minuten Videocall: ich höre zu, wo eure Strukturen sitzen, und sage offen, welcher Schritt der nächste sein könnte.

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