Werdegang
Wie ich zu dem geworden bin,
was ich heute mache.
Beratung lebt von der Person, die berät. Damit du weißt, mit wem du es zu tun hast: hier sind die Stationen, die mich geprägt haben — angefangen mit 17 Jahren in Paris bis zu meiner heutigen Arbeit für NGOs und Purpose-Organisationen.
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McDonald’s France — vom LKW-Entladen zum Schichtleiter
Meine professionelle Geschichte beginnt im McDonald’s France — eigentlich, um mir ein immersives Schulhalbjahr in Paris zu finanzieren und meine Leidenschaft für die französische Sprache vor Ort zu leben. Ich habe morgens um fünf LKWs entladen, mich peu à peu durch die Küche gearbeitet und wurde mit 18 zum Schichtleiter und Ausbilder.
Mitgenommen habe ich vor allem ein präzises Verständnis dafür, wie effiziente Prozesse, Qualitätsmanagement und die Person an der Kasse ineinandergreifen müssen — damit jemand mit nur einer Dreiviertelstunde Mittagspause sein warmes Essen nicht nur bekommt, sondern sich darauf freuen kann.
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Senatsverwaltung Berlin — Projektassistenz
Zurück in Berlin habe ich mich zunächst durch viele kleinere Jobs gearbeitet, bis ich als Projektassistenz für die Senatsverwaltung tätig wurde — mit Projekten zwischen Berlin und Warschau. Eine erste Bühne für öffentliche Verwaltung als Arbeitsfeld und für die Eigenheiten internationaler Zusammenarbeit.
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Université Paul Sabatier — Software Engineering
An der Université Paul Sabatier habe ich Software Engineering studiert — und in einem realen agilen Softwareprojekt mit anderen Studierenden zum ersten Mal erlebt, dass Softwareentwicklung im Team eine eigene Disziplin ist. Mit eigenen Ritualen, eigener Kommunikationskultur und einer eigenen Form von gemeinsamer Verantwortung.
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ZHAW — Zentrum für innovative Didaktik
An der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften habe ich am damaligen Zentrum für neues Lernen Content-Management-Systeme und Forschungs-Websites gebaut und — damals neu — mobile Anwendungen für die direkte Interaktion zwischen Studierenden und Dozierenden im Hörsaal entwickelt.
Da die Schweiz Wirtschaft und Wissenschaft offener miteinander verbindet als Deutschland, durfte ich parallel auch externe Projekte mit verantworten. Besonders prägend: eine mobile Anwendung für die Kaderausbildung der Polizei Basel-Stadt — eine ehrliche Untersuchung der Frage, wie sich Smartphones in beruflicher Weiterbildung einsetzen lassen, ohne zur Spielerei zu werden.
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OMQ GmbH — frühe Schritte mit Natural Language Processing
Bei der OMQ GmbH — heute bekannt für KI-gestützte Tools im First-Level-Support, damals noch in den ersten Gründungsjahren — habe ich die Kundenakquise automatisiert und mich erstmals tief mit Natural Language Processing beschäftigt: Computern beibringen, wie sie auf Sprache schauen sollen — eine Frage, die heute relevanter ist denn je. Wenn nötig, war ich auch direkt bei Kunden vor Ort, habe Software auf deren Servern installiert und Fernwartung übernommen.
Meine Bachelorarbeit habe ich dort über die Indizierung von Texten mittels Reflections geschrieben — einem Konzept, das es Programmcode erlaubt, sich selbst zu sehen und zu verändern. Genau die Voraussetzung dafür, dass Code nicht für jede Anpassung einen Menschen vor der Tastatur braucht.
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Mein Grundeinkommen e.V. — vom Programmierer zum Vorstandsvorsitzenden
2016, ein Jahr nach Vereinsgründung, habe ich als Programmierer bei Mein Grundeinkommen e.V. angefangen. Ich habe dort begonnen, ein IT-Team aufzubauen, das so mit dem Kommunikationsteam und dem Rest der Organisation zusammenarbeitet, dass die Technik der Wirkung der Organisation maximal hilft — und das Wachstum trägt, statt es zu bremsen.
Über die Jahre habe ich mich dort weiterentwickelt: zur Geschäftsführung und in den Vorstandsvorsitz.
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California State University, Sacramento — Intercultural Communication & Entrepreneurship
Am College for Continuing Education der California State University Sacramento habe ich in zwei Aufenthalten 2023 und 2025 vertiefende Kurse in Intercultural Communication und Entrepreneurship belegt.
Die beiden Themen liegen näher beieinander, als es zunächst klingt: Beide drehen sich um die Frage, wie Menschen mit unterschiedlichen Kontexten, Annahmen und Anreizen tragfähige Kooperationen aufbauen — eine Disziplin, die in der Beratung von NGOs und im Aufbau von Purpose-Organisationen jeden Tag gefragt ist.
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in-stability — Beratung und Führungskräfteentwicklung
Bei der Unternehmensberatung in-stability habe ich auf der NGO-Seite meine Erfahrungen aus eigener Vorstands- und Geschäftsführungspraxis mit anderen Geschäftsführungen und Vorständinnen geteilt — besonders im Feld Inklusion und Integration. Im Vordergrund standen dort Fragen von Effizienz und Professionalisierung in Führung und Arbeitsorganisation — vor dem Hintergrund einer schrumpfenden staatlichen Förderlandschaft.
In Konzern-Führungsteams habe ich parallel Führungskräfte-Entwicklungsprogramme als Trainer durchgeführt. Schwerpunkt waren Fragen, wie Führungskräfte mit einschneidenden Veränderungen umgehen — Einführung von KI, Outplacement in Drittländer — und wie sie ihre Teams tragfähig durch solche Phasen führen.
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ngo.consulting — Berater für NGOs und Purpose-Organisationen
Heute begleite ich Menschen und Organisationen, die mehr wollen als nur Wachstum: echte Wirkung. Mein Fokus liegt dort, wo all diese Stationen zusammenkommen — an der Schnittstelle von Strategie, Kultur, Finanzierung und Technik. Genau dort, wo Purpose-Organisationen ihren größten Hebel haben und ihre größten Reibungsverluste.
Aber genug von mir. Was treibt euch an?
Wenn dich etwas in meinem Werdegang neugierig gemacht hat oder ihr in eurer Organisation an einem ähnlichen Wendepunkt steht: lass uns reden.