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Macht

Macht beschreibt die Fähigkeit von Individuen oder Gruppen, Handlungen, Entscheidungen oder Strukturen in einer Organisation zu beeinflussen – sei es durch formale Autorität, informelle Netzwerke oder Zugang zu Ressourcen. In post-bürokratischen Organisationen wird Macht oft dezentralisiert, geteilt oder durch transparente Prozesse neu verhandelt.

Auch bekannt als: Power

Macht ist ein zentrales Phänomen in Organisationen, das sich auf die Verteilung von Einfluss, Kontrolle und Entscheidungsbefugnissen auswirkt. In traditionellen, hierarchischen Strukturen ist Macht oft an Positionen gebunden – etwa an die Rolle einer Geschäftsführer:in oder Abteilungsleiter:in. In selbstorganisierten oder post-bürokratischen Organisationen wird Macht dagegen häufig explizit thematisiert und neu verteilt: Sie kann an Rollen, Kompetenzen oder temporäre Mandate geknüpft sein, statt an starre Titel.

Die Art, wie Macht in einer Organisation gelebt wird, prägt ihre Kultur und Effektivität. Unsichtbare Machtstrukturen – etwa informelle Netzwerke oder ungleicher Zugang zu Informationen – können Selbstorganisation untergraben, selbst wenn formale Hierarchien abgeschafft wurden. Umgekehrt kann eine bewusste Auseinandersetzung mit Macht dazu beitragen, dass Entscheidungen schneller, transparenter und partizipativer getroffen werden. Konzepte wie Holakratie oder Soziokratie versuchen, Macht durch klare Regeln und Prozesse zu verteilen, statt sie bei Einzelpersonen zu konzentrieren.

Für Next-Generation-Organisationen ist Macht kein Tabu, sondern ein Gestaltungsfeld. Sie fragen: Wie lässt sich Macht so organisieren, dass sie dem Zweck der Organisation dient, statt Einzelinteressen? Wie können Teams Macht teilen, ohne in Entscheidungsblockaden zu geraten? Und wie lässt sich vermeiden, dass Macht – selbst in flachen Strukturen – unsichtbar wird und damit unkontrollierbar?

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Macht

Macht beschreibt die Fähigkeit von Individuen oder Gruppen, Handlungen, Entscheidungen oder Strukturen in einer Organisation zu beeinflussen – sei es durch formale Autorität, informelle Netzwerke oder Zugang zu Ressourcen. In post-bürokratischen Organisationen wird Macht oft dezentralisiert, geteilt oder durch transparente Prozesse neu verhandelt.

Auch bekannt als: Power

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Ich habe in vielen Organisationen erlebt, wie Macht – selbst wenn sie offiziell abgeschafft wurde – im Hintergrund weiterwirkt. Oft merken Teams erst spät, dass sie zwar keine Chef:innen mehr haben, aber trotzdem unsichtbare Hierarchien reproduzieren. Mein Eindruck ist: Macht wird erst dann produktiv, wenn sie nicht geleugnet, sondern aktiv gestaltet wird. Ich habe Wege gefunden, das in Workshops und Beratungen zu thematisieren, ohne dass es in Schuldzuweisungen oder Ohnmachtsgefühlen endet.

Steven Strehl · Berater, Informatiker und Organisationsentwickler

Macht ist ein zentrales Phänomen in Organisationen, das sich auf die Verteilung von Einfluss, Kontrolle und Entscheidungsbefugnissen auswirkt. In traditionellen, hierarchischen Strukturen ist Macht oft an Positionen gebunden – etwa an die Rolle einer Geschäftsführer:in oder Abteilungsleiter:in. In selbstorganisierten oder post-bürokratischen Organisationen wird Macht dagegen häufig explizit thematisiert und neu verteilt: Sie kann an Rollen, Kompetenzen oder temporäre Mandate geknüpft sein, statt an starre Titel.

Die Art, wie Macht in einer Organisation gelebt wird, prägt ihre Kultur und Effektivität. Unsichtbare Machtstrukturen – etwa informelle Netzwerke oder ungleicher Zugang zu Informationen – können Selbstorganisation untergraben, selbst wenn formale Hierarchien abgeschafft wurden. Umgekehrt kann eine bewusste Auseinandersetzung mit Macht dazu beitragen, dass Entscheidungen schneller, transparenter und partizipativer getroffen werden. Konzepte wie Holakratie oder Soziokratie versuchen, Macht durch klare Regeln und Prozesse zu verteilen, statt sie bei Einzelpersonen zu konzentrieren.

Für Next-Generation-Organisationen ist Macht kein Tabu, sondern ein Gestaltungsfeld. Sie fragen: Wie lässt sich Macht so organisieren, dass sie dem Zweck der Organisation dient, statt Einzelinteressen? Wie können Teams Macht teilen, ohne in Entscheidungsblockaden zu geraten? Und wie lässt sich vermeiden, dass Macht – selbst in flachen Strukturen – unsichtbar wird und damit unkontrollierbar?

Wie wird dieses Thema in eurer Organisation konkret?

30 Minuten Videocall: ich höre zu, wo eure Strukturen sitzen, und sage offen, welcher Schritt der nächste sein könnte.

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